Die Warnweste als leuchtender Sonderfall der Berufskleidung

Eine Warnweste ist nicht nur verpflichtend in jedem Auto mitzuführen, sondern kann in verschiedenen Jobs auch Teil der Berufskleidung darstellen.
Berufskleidung bezeichnet die Kleidung, die während der Arbeitszeit getragen wird. Sie kann entweder der Zweckmäßigkeit, der Kenntlichmachung oder der Sicherheit dienen.

Zweckmäßige Berufskleidung ist praktisch für die Art der ausgeübten Arbeit und dient zudem auch dem Arbeitsschutz. Es gibt hierfür einige Vorschriften, jedoch obliegt die genaue Art der Berufskleidung oftmals dem Geschmack des Arbeitgebers. In der Regel muss diese zweckmäßige Berufskleidung vom Arbeitnehmer selbst organisiert werden. Eine uniformierte Art der Kleidung, die etwa im Bereich der Gastronomie das Servicepersonal erkennbar macht, wird in der Regel vom Arbeitgeber kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zuletzt gibt es verschiedene Arten der Schutzkleidung, die etwa bei der Arbeit mit Maschinen oder im Straßenverkehr erforderlich werden.

In bestimmten Berufssparten – beispielsweise im Straßenbau, bei der Eisenbahn oder auf Flughäfen – zählt die Warnweste aus Sicherheitsgründen zur verpflichtenden Berufskleidung. Dieses Kleidungsstück ist sowohl bei Tageslicht als auch in der Dunkelheit gut zu sehen. Aufgrund der verwendeten Tagesleuchtfarbe wird das am Tage einfallende UV-Licht in sichtbares Licht umgewandelt: die Warnweste erscheint besonders hell. In der Dunkelheit wird etwa durch Autoscheinwerfer einfallendes Licht reflektiert und sorgt so für Sichtbarkeit.